 Nachdem ich mir von Leuten, die mich noch nicht einmal kennen, wiederholt vorwerfen lassen muß, Hunde für's Tierheim zu züchten, möchte ich hier und jetzt ganz klar eines feststellen. Ich muß wohl davon ausgehen, daß diese Leute im Falle einer notwendig werdenden Abgabe Ihres eigenen Hundes (und das kann JEDEM passieren) genau so handeln würden wie sie es mir unterstellen. Nämlich, daß sie Ihren Hund wenn es denn ein Mischling ist, ins Tierheim geben würden und wenn es ein Rassehund ist, ihn wohl teuer verkaufen würden.
Die Familien, denen ich einen Welpen anvertraue, egal ob Mischling oder Rassehund, haben diese Möglichkeit überhaupt nicht, da ich für jedes einzelne der von mir ins Leben gerufenen Wesen das uneingeschränkte Vorkaufsrecht habe, das ich auch uneingeschränkt nutze! Also kann überhaupt keiner meiner Hunde im Tierheim landen, wenn sich denn die Leute an ihre Verträge halten. Und da ich die Hunde zurück KAUFE, wenden sich die Leute in der Regel auch an mich, da es eine faire Sache für beide Seiten ist. Ich habe genügend Platz und Zeit, mich persönlich um jeden einzelnen meiner Hunde zu kümmern und ihm bei der Suche nach seiner neuen Aufgabe und Familie zu helfen. Das habe ich bisher so gehandhabt und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern!
Ich hoffe, damit meinen Standpunkt klar und deutlich ausgedrückt zu haben.
 JEDE SEELE IST GLEICHVIEL WERT, EGAL OB IN EINEM MISCHLINGS- ODER RASSEHUNDKÖRPER !!!!!


 Hier eine Mail von der neuen Familie von Ophelia:
Sehr geehrte Frau Schäfer,
 gerne würde ich eine Stellung beziehen, zu dem was Sie unter ihrem Punkt -Hunde fürs Tierheim - schreiben.
 Es ist mir unverständlich, wie Menschen Kritik an einer Einkreuzung üben können, die unter einem so positiven Aspekt, wie die Gesundheit einer Rasse zu fördern, erfolgt.
 Wir haben selbst drei Irish Wolfhound, von denen unser Rüde leider auch mit 5 3/4 Jahren sterben musste, da wir ihm leider nicht mehr helfen konnten. Mit diesen drei Hunden haben wir eine Odysee an Tierarztbesuchen und Operationen hinter uns, angefangen von Lebensmittelallergien über Wachstumsstörungen hin zu Lungen - und Herzproblemen. Tumore, Milzdrehung, Gebärmutterentzündungen, wir könnten damit ein ganzes Buch füllen.
 Diese Rasse ist vom Charakter her so liebenswürdig und ausgewogen, dass wir diese Rasse nicht missen möchten, aber die Hunde sind so kaputt gezüchtet, dass man sich fragt, ob sie es verdient haben ein so kurzes und von Krankheit gezeichnetes Leben führen zu müssen.
 Wir haben von Ihnen nun eine Ihrer ersten Hündinen aus einer Kreuzung zwischen Irish Wolfhound und Barsoi erworben. Die Hündin ist wunderschön und wir werden von jedem auf diesen Hund angesprochen. Diese Hündin hat eine Lebensfreude und ist agil, dass es einem eine Freude bereitet diesen Hund zu beobachten. Sie meldet für die zwei anderen reinrassigen Wolfshunde mit und integriert sich hervorragend in die kleine Gruppe. Diese Hündin ist vom Charakter her genauso liebenswürdig und ausgewogen wir der Irish Wolfhound ihr Blutbild, welches über spezielle Laboratorien in Berlin gemacht wurde, hat aber nicht die Hinweise auf Krankheiten und Unverträglichkeiten wie die unserer reinrassigen Irish Wolfhounds.
 Diese Hündin wiegt jetzt mit 6 Monaten 33,7 Kg und hat eine Höhe von fast 70 cm.
Wir schätzen diese Hündin genauso wie jeden reinrassigen Wolfshound und sind sehr glücklich, dass sich eine Züchterin gewagt hat, diese Einkreuzung vorzunehmen, um dem Irishen Wolfshound auf Dauer ein lebenswerteres Dasein zu ermöglichen.
 Unsere Hunde sind für uns Freunde, Partner und Begleiter fürs Leben und wir machen keinen Unterschied, ob unsere Hündin eine Einkreuzung ist oder reinrassig. Schade, dass es so viel Oberflächlichkeit gibt, die die Gesundheit des Hundes in den Hintergrund rücken lässt zu Gunsten des finanziellen Gewinnes den man erzielt. Wir würden für jede Einkreuzung genauso viel bezahlen wie für einen reinrassigen Hund Ein Hund kann seine Aufgabe als Begleiter des Menschen doch gar nicht erfüllen, wenn er krank gezüchtet ist und keine hohe Lebenserwartung hat.
 Mit den besten Grüßen
 Claudia van Meel
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